Fortbildung für Imame in Kirgisistan
Da Imame in Kirgisistan nicht über ausreichend Wissen verfügen, geraten immer mehr Menschen in die Fallen von Missionaren. Deshalb bat das kirgisische Amt für Religiöse Angelegenheiten unsere Stiftung um Zusammenarbeit bei der Fortbildung von Imamen.
Kirgisistan ist eines der jüngsten Staaten der Welt. Aufgrund der finanziellen Not des Staates haben Imame nicht die Möglichkeit ausreichend Bildung zu erhalten. Deshalb herrscht im Land die Gefahr von Missionaren.
Das kirgisische Amt für Religiöse Angelegenheiten bat aus diesem Grund die IHH Stiftung um Zusammenarbeit bei der Fortbildung von Imamen. Die ersten Schritte für die Zusammenarbeit wurden schon gemacht.
Das Projekt sieht die Fortbildung von etwa 30 Imamen im dafür gegründeten Bildungszentrum vor und soll einen Monat dauern. Die Imame haben sechs mal die Woche folgende Unterrichtsfächer:
1- Koranunterricht (Auswendiglernen)
2- Koranunterricht (Tadschwid u. Aussprache)
3 – Hadith
4- Islamische Rechtswissenschaft
5 – Akaid
6 – Imamat
7 – Religionsgeschichte
8 – Leben des Propheten
9 – Innermenschliche Beziehungen und Rechtswesen
Nach dem einmonatigen Programm müssen die Imame die Abschlussprüfungen bestehen, damit sie ihr Zeugnis erhalten können. Sollte es nicht der Fall sein, müssen sie die Veranstaltungen ein zweites mal besuchen.
Während der Fortbildungsphase werden die Teilnehmer vom Kursträger versorgt. Zudem wird der Unterricht durch audiovisuelle Medien unterstützt.
Name des Projektes: Fortbildung für Imame in Kirgisistan
Projektkosten: 65.000 $
Land: Kirgisistan
Zielgruppe: Jährlich 360 Imame


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