Menschlichkeit darf nicht verloren gehen
Die Hilfsaktivitäten des IHH Teams wurden in Haiti gestartet. Während Waisenkinder und Bedürftige täglich warmes Essen bekommen, behandeln die Ärzte aus dem Team viele Verletzte.
Das 8-köpfige IHH Team aus der Türkei ist nach einer langen Reise in Haiti angekommen. Gleich nach der Ankunft haben die Teammitglieder mit der Verteilung der Hilfeleistungen, die sie aus der Dominikanischen Republik mitgebracht haben, begonnen.
Im Team befinden sich 3 ehrenamtliche Ärzte (Dr. Ali Alemdar, Dr. Giray Yavuz und Dr. Ali Yalçın), die mit der Behandlung von verletzten Waisenkindern begonnen haben.
Der ehrenamtliche Arzt, Ali Alemdar, sagte: „Ich bin froh, dass ich hier bin und den Menschen helfen kann. Besonders die Waisenkinder brauchen unsere Unterstützung. Überall auf den Straßen liegen Leichen. Die Kinder dürfen diese Leichen nicht sehen.“
Dr. Giray Yavuz sagte: „120.000 Menschen sind bei dem Erdbeben gestorben. Aber die, die am Leben geblieben sind, können sich nicht einmal freuen, da die Lage im Land sehr schlecht ist. Wir behandeln täglich hunderte von Verletzten. Besonders für Waisenkinder ist das Leben nun sehr schwierig.“
Dr. Ali Yalçın sagte: „Tausende von Menschen brauchen unsere Unterstützung. Es gibt sehr viele Verletzte im Land, die dringend behandelt werden müssen, damit die Zahl der Toten nicht steigt. Die Welt sollte auf das Drama in Haiti aufmerksam gemacht werden.“
Warmes Essen für Waisenkinder
Neben medizinischer Versorgung bekommen 700 Waisenkinder täglich warmes Essen von der IHH. Es fiel auf, dass sich Geschwister beim Essen gegenseitig halfen.
Halil Demir von der IHH Stiftung sagte, dass ein sicherer Unterkunftsort für die Waisenkinder gefunden werden müsse und betonte, dass neben einem Waisenheim auch der Bau eines Krankenhauses erforderlich sei.
Leichen liegen auf den Straßen
Mustafa Öztürk aus dem IHH Team sagte: „Überall auf den Straßen liegen Leichen und der Geruch ist unerträglich geworden. Das Land ist kein sicherer Ort mehr für Kinder. Die Menschen führen einen Überlebungskampf. Es gibt wenig Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. Zudem gibt es fast keine Sicherheitsmaßnahmen mehr im Land. Als IHH Team versuchen wir in erster Linie ein Waisenheim für die Waisenkinder zu finden.“












































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