Das Schiff Mavi Marmara brach in Begleitung von Gebeten nach Palästina auf
Nach Palästina, das unter israelischer Blockade steht, wurde der Frachter Mavi Marmara, beladen mit humatitärer Hilfe und 750 Personen am Hafen Sarayburnu verabschiedet.
Tausende Menschen nahmen an der Abschiedszeremonie des Schiffes teil. Am Hafen Sarayburnu sah man tausende von palästinensischen Flaggen. Jeder nahm seine Flagge und war im Bereich, wo das Schiff war, anwesend. Die Versammlung wuchs zu einem großen Meeting. Es gab sogar Frauen, die ihre Wertsachen, wie Goldohrringe der Goldringe, spendeten. Boote und Fähren folgten der Verabschiedung im Meer.
An der Abschiedszeremonie nahmen zivile Organisationen, politische Parteien, Künstler und Geschäftsleute teil. Vor der Abreise des Frachters hielten die Organisationen der Free-Gaza-Flottille, darunter auch die IHH, ihre Reden.
Yildirim: Wir werden nicht aufgeben
Der IHH Vorsitzende begann seine Rede damit, dass sie vor den Drohungen Israels nicht abschrecken werden."Wir sind entschlossen nach Gaza zu fahren. Wir werden keinen Rückzieher machen. Mit Izzet Sahin haben wir die Gefangenschaft erlebt. Unsere Freunde Faruk Aktas und Bahattin Yildiz sind auf dem Weg nach Afghanistan, um dort ein Waisenhaus zu errichten, gestorben. In einem Monat haben wir gleichzeitig die Gefangenschaft und den Märtyrertod erlebt. Möge Allah unsere Wege frei machen. Die Gebet aller hilfsbereiten Menschen sind mit uns.", so sprach Yildirim zu der Menge.
Yildirim bedankte sich an der AK Partei, der Saadet Partei und der BBP (Große Vereinigunspartei) für ihre Unterstüzung.
Weiterhin sagte er, dass Israel die Palästinenser genauso behandelt wie Hitler damals die Juden, "In Deutschland errichtete Hitler Konzentrationslager. Nun schaffen die Zionisten in Palästina ein Konzentrationslager. Ich appelliere an Israel, löst diese Krise. Wenn ihr unsere Aktion behindern solltet, werdet ihr auf der Erde alleine da stehen, ihr werdet davon einen Schaden tragen. Diese Schiffe sind mit humanitärer Hilfe beladen. Es befindet sich noch nicht einmal ein Taschenmesser auf diesen. Es werden Kinder, Frauen und Senioren an Bord sein. Es werden sich medizinische Hilfsmittel und Medikamente befinden. Es sind 120 Arzneien vorhanden."
Der nach Yildirim sprechende Seyh Raid Salah verkündete seinen Lob an den Präsidenten Tayyip Erdogan. Er ist der Meinung, dass alle arabischen Führer Erdogan als Vorbild nehmen sollten. Außerdem sagte er, dass die Türkei sowohl mit ihrem Volk als auch mit ihrem Staat für Palästina kämpfe.
Der palästinensische Botschafter Nebil Maruf hielt auch eine Rede
Nach den Ansprachen wurde der Frachter verabschiedet. Der Mavi Marmara Frachter wird nach einer 40-stündigen Fahrt in Antalya ankommen. Ein großer Teil der Mitreisenden werden in Antalya an Bord gehen. Es wird erwartet, dass das Schiff am 26.Mai 2010 in Gaza ankommt, wenn sie nicht von Israel aufgehalten wird.
Die Aktion besteht aus neun Frachtern
Internationale Veranstalter wie die IHH und Free Gaza starteten die Aktion mit den Hilfsschiffen um Palästina, das seit 2006 unter der Blockade von Israel steht, zu helfen.
An der Hilfsflotte sind aus der Türkei drei, England zwei und aus Griechenland, Irland, Algerien und Kuwait jeweils ein Schiff, insgesamt neun Schiffe beteiligt.
Die Bewegung "Route: Palästina, Fracht: Humanitäre Hilfe" erhält aus ungefähr 50 Staaten und tausenden Zivilorganisationen aktive Unterstützung. Die Bewegung ist bisher die größte der Hilfsaktionen für Palästina. Die Schiffe werden Medikamente, medizinische Hilfsmittel, Zement, Eisen, Fertighäuser, Kinderspielzeug etc. nach Palästina bringen. Es sind insgesamt 10.000 t Hilfsgüter vorhanden.
Von Istanbul segelten 2 Frachter und ein Personenschiff los.
Die Schiffe aus Europa und Istanbul werden sich auf internationalem Wasser treffen.
Sie werden am 25. Mai 2010 von Antalya aus nach Gaza segeln. Es wird erwartet, dass die Schiffe nach 24 h in Gaza ankommen , wenn Israel sie nicht aufhält.
































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